Starke Kickers gewinnen verdient im Donaustadion
Gegen den Absteiger aus der dritten Liga kreierte sich der OFC in Durchgang eins eine Vielzahl an Chancen und ging nach Toren von Schmid und Wolfram mit einer 2:0-Führung in die Halbzeit. Diesen Vorsprung verteidigte das Team von Mark Zimmermann in der zweiten Halbzeit mit viel Leidenschaft und siegte letztlich hochverdient mit 2:0.

Mark Zimmermann veränderte seine erste Elf im Vergleich zum Auftaktsieg gegen Walldorf auf einer Position. Für Nathan Doganay rotierte Dominik Crljenec in die Mannschaft. Und der in grün spielende OFC startete gut in die Partie. Bereits nach sieben Minuten musste ein Ulmer einen Kopfball von Maximilian Wolfram von der Linie klären. Nur wenige Minuten später kam Keanu Staude nach starkem Dribbling zum Abschluss, der Schuss des Kreativspielers konnte aber noch geblockt werden. Und der OFC hielt das Tempo weiter hoch. Nach einer Halbfeldflanke legte der aufgerückte Kristjan Arh Cesen den Ball per Kopf quer, ehe Wolfram den Ulmer Schlussmann Robin Mantel zu einer Glanzparade zwang. So ging es im Minutentakt weiter. Immer wieder verteidigten die Offenbacher mutig nach vorne, zwangen den Heimmannschaft zu Fehlern im Spielaufbau und kamen zu gefährlichen Abschlüssen.
Nach einer halben Stunde hätten die Ulmer den OFC beinahe für seine Chancenverwertung bestraft. Mit schnellem Spiel überbrückten die Gastgeber das Offenbacher Pressing und brachten Azevedo halb links im Strafraum in eine Abschlussposition. Johannes Brinkies konnte den Schuss noch um den Pfosten lenken. Das Spiel beruhigte sich in der Folge, auch wenn der OFC immer wieder in Ansätzen gefährlich werden konnte. In der Schlussphase der ersten Halbzeit konnte sich der OFC schließlich doch noch für starke 45 Minuten belohnen. Nach einer Kombination kam Arh Cesen nahe der Grundlinie zum Flanken. Den Kopfball des eingerückten Jan-Hendrik Marx konnte Mantel nur nach vorne abwehren, was Maximilian Schmid in Stürmermanier nutzen konnte und den Ball zum 1:0 für die Kickers in der 45. Minute über die Linie drückte. Den Pausenstand stellte das allerdings noch nicht dar. Die Mannschaft von Mark Zimmermann blieb am Drücker und konnte in der letzten Minute der Nachspielzeit nochmal nachlegen. Marx brachte einen Eckball hinein, der bis zum zweiten Pfosten verlängert wurde, wo Wolfram per Halbvolley die rund 500 mitgereisten Offenbacher Fans erneut jubeln ließ. Mit einer 2:0-Führung ging der OFC in die Pause.
Durchgang zwei startete mit offensiveren Ulmern, die nun mehr Ballbesitz verzeichnen konnten. Die erste Torchance des zweiten Durchgangs konnte aber der OFC nach rund einer Stunde für sich verzeichnen. Maximilian Wolfram scheiterte mit einem direkten Freistoß am Pfosten. Sechs Minuten später hätte sich Keanu Staude fast für sein enorm fleißiges Anlaufverhalten belohnt. Nachdem der Offensivspieler den Ball im Ulmer Spielaufbau eroberte, drang er in den Strafraum ein, schoss den Ball aber am Tor vorbei.
Es dauerte bis zur 75. Minute ehe Ulm das erste mal nach Wiederanpfiff richtig gefährlich wurde. Im Nachgang eines Freistoßes musste Brinkies einen Distanzschuss entschärfen. Ulm erhöhte nun mehr und mehr den Druck, ohne aber zu klaren Torchancen zu kommen. Im Gegenteil: Beinahe hätte der eingewechselte Luca Garic in der 84. Minute für die Vorentscheidung gesorgt, doch Mantel konnte den Abschluss des Mittelfeldspielers noch um den Pfosten lenken. Es blieb die letzte klare Torchance in einer zweiten Halbzeit, in der die Kickers leidenschaftlich verteidigten und den Sieg letztlich ungefährdet über die Zeit brachten.
Mannschaftsaufstellung OFC:- Brinkies, Wolfram (89. Goselink), Schmid (78. Loune), Staude (73. Garic), Arh Cesen, von Hagen (73. Becker), Crljenec (78. Breitenbach), Abdelhadi, Frölich, Marx, Krauße
- Frölich, Crljenec, Staude, Marx







